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Das Unbehagen am Komplexen und Komplizierten
Das, was die postmoderne Theorie vorausgesagt hat, die monostrukturierte Lebenswelt mit ihrem eindimensionalen Anpassungszwang, wird immer stärker zum emotionalen und geistigen Zwangskorsett, dass Unbehaglichkeit und Druck erzeugt, dass wegen den schwer zu ermittelnden Ursachen in Denkknoten endet, die nicht mehr gelöst werden wollen. Folge: Der Märchenonkel und die Märchentante bekommen Zulauf. Zwar nicht wahr, ist aber auch egal, Hauptsache Palaver.
Zeit, das Faktische wieder stärker in den Dialog zu bringen. Also bloggen, chatten, newslettern und emailen wir mehr als zuvor, um die Hirngewinde global in Gang und in den Stand zu setzen, Weltgestaltung ganzheitlich anzugehen. Alles andere dürfte langfristig auch wenig Sinn machen, denn die Fata Morgana vergeht, die Wüste bleibt bestehen, es sei denn, man arbeitet an ihrer lebenswirklich orientierten Verbesserung.
Der Prototyp dürfte deshalb eher gefragt sein
Rodin - Der Denker
als der
amüsant aufgearbeitet und anschaulich präsentiert
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