Das Unbehagen am Komplexen und Komplizierten

Das, was die postmoderne Theorie vorausgesagt hat, die monostrukturierte Lebenswelt mit ihrem eindimensionalen Anpassungszwang, wird immer stärker zum emotionalen und geistigen Zwangskorsett, dass Unbehaglichkeit und Druck erzeugt, dass wegen den schwer zu ermittelnden Ursachen in Denkknoten endet, die nicht mehr gelöst werden wollen. Folge: Der Märchenonkel und die Märchentante bekommen Zulauf. Zwar nicht wahr, ist aber auch egal, Hauptsache Palaver.

Zeit, das Faktische wieder stärker in den Dialog zu bringen. Also bloggen, chatten, newslettern und emailen wir mehr als zuvor, um die Hirngewinde global in Gang und in den Stand zu setzen, Weltgestaltung ganzheitlich anzugehen. Alles andere dürfte langfristig auch wenig Sinn machen, denn die Fata Morgana vergeht, die Wüste bleibt bestehen, es sei denn, man arbeitet an ihrer lebenswirklich orientierten Verbesserung.

                                                                      Der Prototyp dürfte deshalb eher gefragt sein    

                                                          SAM_1020     

                                                                                              Rodin - Der Denker    

                                                                                                          als der 

                                                                                   Der Seher     

                                                                     amüsant aufgearbeitet und anschaulich präsentiert