Umfragen

wer die Statistik als die grösste aller Lügen bezeichnet, dürfte auch an Umfragen gedacht haben. Ob die Anzahl der Befragten, obwohl durch jahrelange Selektion im Verhalten einordnerbar , ausreicht, um Trends aufzuzeigen, “ iss sonn Dingg “. Eine Übersicht ermöglicht die Untersuchung des PewResearchCenters http://www.pewresearch.org/files/2016/07/Flashpoints-in-Polling-Full-Report-FINAL.pdf 

Oder doch lieber Richard Rorty als Anleitung:

Nach meiner Einschätzung besteht unsere Hauptaufgabe heutzutage darin, den Bürgern demokratischer Gemeinschaften zu der Überzeugung zu verhelfen, dass Wissenschaftler und Techniker ihnen nicht in höherem Masse als Leitfiguren dienen können als früher die Priester und Philosophen. Wir sollten sie zu überzeugen versuchen, dass die Ziele ihrer Gemeinschaften weder von der „ Realität „ noch von vermeintlichen Experten in Sachen Realität bestimmt werden können ( insbesondere sollten wir ihnen klarmachen, dass diesen Experten genauso wenig zu trauen ist wie den Experten in Sachen Gott oder den Experten in Sachen Sein ). Wir sollten im Geiste der „ kommunikativen Vernunft „ Habermas` sagen, dass sie keine Autorität ausser ihrer eigenen, frei erzielten Übereinkünften Respekt schulden.

Richard Rorty „ Wahrheit und Fortschritt „ S. 418

Wer sich für doof verkaufen lässt, ist eben selber schuld?

A u f k l ä r u n g   i s t   d e r   A u s g a n g   d e s   M e n s c h e n   a u s   s e i n e r   s e l b s t v e r s c h u l d e t e n   U n m ü n d i g k e i t. U n m ü n d i g k e i t  ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. S e l b s t v e r s c h u l d e t  ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Sapere aude ! Habe Mut, dich deines  e i g e n e n  Verstandes zu bedienen ! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.

Immanuel Kant