|
Besonders gern siedelt sich Industrie an Flüssen an. U.a. auch um Rückstände aus den verarbeitungprozessen zu entsorgen. Solange diese nicht der Umwelt schaden, dürfte das auch im allgemeinen Interesse sein. Strenge Umweltauflagen in entwickelten Gesellschaften zeichnen sich dadurch aus, dass sie strenge Vorschriften für die Entsorgung von Industrieabfällen erlassen haben. Nicht unbedingt immer effizient wie periodenweise auftretende Unfälle und Verletzungen dokumentieren. Den Unternehmen wird auch häufig vorgeworfen, sich durch die Möglichkeiten des globalisierten Produktionsprozesse diesem Zwang bewusst zu entziehen. Die folge? Zunehmende Umweltverschmutzung in sich entwickelnden Drittstaaten. Besonders betroffen sind die Flüsse in die vielfach ungeklärt Schadstoffe eingelassen werden. Allerdings nicht nur von der Industrie sondern auch von den anliegenden Städten.
Die Folgen wurden beispielhaft im Guardian Sustainability Business Network aufgezeigt.Der Link zum Download: https://www.theguardian.com/sustainable-business/gallery/2016/sep/22/worlds-threatened-rivers-pollution-industry-agriculture-in-pictures?CMP=ema-1706&CMP= Hier wird nicht nur die Umwelt beschädigt, sondern auch traditionellen Wirtschaftszweigen die Grundlage entzogen und Existenzen vernichtet.
Kommentar: Kapitalismus pervers! Wird Zeit, das sich das ändert. Wir gönnen euch ja den Profit für das eingegangene Risiko, aber bitte unter Beachtung der Risiken und Nebenwirkungen.

|