Pokemon Go

Ist ja schön, dass die SmartphoneGemeinde, nachem man jahrelang nur statisch in die “ Devices “ nur statisch ( aus welchen Gründen auch immer ) hiningeguckt bis geglotzt hat, dass diesem befremdlichen Autismus endlich Beine gemacht wird. Ob das zu einer Erweiterung des Erfahrungshorizontes führt, ist allerdings zu bezweifeln. Die Jagd steht im Vordergrund. Kein Wunder, dass die Animierten irgendwie befremdlich in ihrer Umgebung wirken. Hier stehe ich und niemand weiss warum. Oder doch? Verhaltensforscher haben mittlerweile keine Probleme mehr, die Personen zu identifizieren. Ein Männlein und ein Weiblein stehen und  still und stumm auf der Strasse rum. Konzentriert versunken in ihr G(l)adget. Bereitet aber Schwierigkeiten wie man der nachfolgenden Nachricht auf Spiegel-Online vom 27.07.2016 entnehmen kann:

Bundeswehr rüstet sich gegen "Pokémon Go"

Kein Witz, der Bundeswehr bereitet das Handy-Spiel "Pokémon Go" Sorgen. Gerade erst verirrten sich drei Männer bei der virtuellen Monsterjagd mit ihren Handys auf einen Truppenübungsplatz der Bundeswehr, sie stolperten mitten in eine Schießübung mit scharfen Waffen, berichtet mein Kollege Matthias Gebauer. Die Armeeführung befürchtet nun, dass sich ausländische Spione als Pokémon-Irrläufer ausgeben könnten, um geheime Einrichtungen auszukundschaften. Das Wachpersonal wurde angewiesen, in der Nähe der Kasernen "handlungssicher das Film- und Fotografierverbot durchzusetzen". Bleibt zu hoffen, dass die Wachen nicht selbst durch "Pokémon" abgelenkt sind.

Journalisten dürften allerdings unter diesem Aspekt auch eine zusätzliche “ Irrläufervariante “ entdecken. Während Sie sich früher allein “ verlaufen “ mussten, können sie das jetzt innerhalb der PokemonHunter and -Gatherer umsetzen.

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                                                                        Ein Luftikus, der von der Leiter fällt?