Es scheint sich immer weniger zu lohnen, das Kapitalversicherungsgeschäft zu betreiben. Eine der Lösungen, die sich anbieten, wenn man einen Geschäftsbereich als Klotz am Bein empfindet, ist der möglichst Verkauf der Sparte. In der Versicherungsbranche mit zunehmende Tendenz zu verfolgen. Die Gründe sind vielschichtig. Teilweise werden auch Regulierungsvorgaben angeführt, die nur ab einer gewissen Grössenordnung der Kundenverbindungen und dem damit zusammenhängenden Kapitalvolumen, dass die Reissleine gezogen wird. Abnehmer dieser Bestände sind überwiegend Versicherungs-,Rückversicherungs- und Auffanggesellschaften. Aber nicht ausschliesslich. Fondgebunde Gesellschaften wie die Frankfurter Leben lassen darauf schliessen, dass auch internationale Fonds hier eine interessante Marktgelegenheit entdeckt haben. Obwohl diese Gesellschaften in Deutschland durch die Bafin beaufsichtigt werden, scheint eine gewisse Skepsis  zumindest für den Ankauf von Kapitalversicherungen angebracht zu sein. Der Vergleich mit sog. Geierfonds, die gefährdete Betriebe aufkaufen, um sie lukrativ zu vermarkten, scheint nicht ganz unangebracht zu sein. Einzelheiten zu den Zusammenhängen sind einführend dem Artikel http://www.wiwo.de/finanzen/vorsorge/lebensversicherung-wie-lebensversicherer-ihre-police-weiterverkaufen/13046026.html zu entnehmen.

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                                                                          Diamanten für den makabren Humor