http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/Sonderveroeffentlichungen/2016/science-fiction-staedte-dl.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Science Fiction? - Mitnichten!

Die Zukunft hat längst begonnen und das ist gut so. Komplexer werdende Systeme leiden unter zunehmender Entropie. Um die zu managen, reicht es nicht mehr aus, ausschliesslich auf traditionelle Verfahrensweisen zu vertrauen. Auch wenn sich der geistige Überbau s. Karl Marx “ Dialektischer Materialismus “ mit der sich entwickelnden “ Materiellen Basis “ erst langsam anfreunden kann ( hat ja seine Gründe ), treiben die existenziellen Notwendigkeiten die technologische Entwicklung unaufhaltsam an. Nicht zuletzt wegen der Dynamik des internationalen Mobilitätcrescendos. Also eher andante als largo. Nicht leicht die Entwicklung, sowohl global als auch lokal,  in vernünftige Bahnen zu lenken. Immerhin  erleichtert die global angelegte Vernetzung durch  EDV und Internet ( incl. Breitbandverkabelung ) den kommunikativen Austausch und die internationale Kooperation zwischen Person, Verbänden, Vereinigung,  Organisationen, Unternehmen und allem was kommunikationsfähig ist.” Internet of Everything for Everybody in a Universal Community “. Unter dem Appendix 4.0 geführt, kündigt sich so die neue Zeit an. Strukturwandel wird so zur komplexen Kopfarbeit, die ohne Bildung und Didaktik 4.0, nicht erfolgreich sein wird. Der Journalismus 4.0 ist in diesem Sinne auch keine One Man oder One Woman Show. Er ist deswegen überwiegend nur Moderation,  Information und Anregung. Der Inhalt wird wesentlich vom Belesenen 4.0 und Vernetzten 4.0 zur Verfügung gestellt werden. Ähnlich einem Provider aus dem IKT-Bereich, der die Grundlagen ( Plattform, Server, Cloud etc. ) zur Verfügung  gestellt, um der Kommunikation eine “ materielle Basis “ zu geben. Den “ geistigen Überbau “  und die Art, Intensität und Umfang der Nutzung bestimmen die User selbst.

( Hans-Dieter Rüppel )